Sonntag, 26. Juli 2015

Yanni goes Thailand - Part III

Saaaalut!

Zuerst ein mal muss ich meine Aussage bzgl. der Freundlichkeit der Thailänder relativieren...unfreundlich sind sie eigentlich nur in Bangkok. Die Barbesitzer in Ao Nang haben uns mit Handschlag verabschiedet und in einer Bar, in der wir am ersten und letzten Abend waren auch mit Handschlag begrüßt. Nun zu meiner Zeit hier in Ao Nang, Bangkok und Jakarta, mein letzter Blogeintrag bevor es zurück nach Deutschland geht. 

Ao Nang

Für mich die schönste Stadt, die ich hier in Thailand gesehen habe. Die ganze Strandpromenade super schön angelegt, wodurch richtiger Karibik-Flair aufkam.
Nachdem wir im Hotel eingecheckt waren, haben wir uns gleich Roller gemietet und sind zum Noppattara Strand gefahren. 
Weißer Sand, strahlend blauer Himmel. Der Unterschied zu Bali: weißer Sand. Und grünes Wasser, während des Wasser auf Bali eher bläulich war.




Das war dann auch schon der erste Tag. Abends ging es in eine Shisha-Bar (Cairo-Nights). Cloud Stones Shisha. Sieht super geil aus und hat auch richtig gut geschmeckt.


Am nächsten Tag machten wir dann einen Ausflug zu einem anderen Strand - Railay Beach.
Kein weißer Sand mehr, aber wir haben das beste draus gemacht. Haben uns für 2 Stunden Kanus gemietet und sind damit zu einer anderen Insel gepaddelt. 
Dort haben wir dann gechillt und ich bin noch zu einer anderen Insel geschwommen, anstrengender als ich dachte. 




Zurück in Ao Nang kamen wir dann perfekt zum Sonnenuntergang am Ao Phra Nang Beach.


Am nächsten Tag haben wir eigentlich nichts gemacht. Nachdem das Wetter zu schlecht für den Strand war, haben wir tagsüber am Pool gechillt und sind abends nach Krabi-Town auf den Night Market gefahren. Ein Bild am Strand konnte ich Spielkind mir trotzdem nicht verkneifen.


Ja, über das Bild wurde ein Filter gelegt. Nein, das war nicht ich.



Um Punkt 18 Uhr schallte auf einmal - vermute ich - die Nationalhymne Thailands oder irgendetwas zu Ehren des Königs. Alle standen auf und blieben für knapp 2 Minuten regungslos stehen.

Außerdem erwähnenswert waren die Zebrastreifen in Krabi. 


Die nehmen das hier wortwörtlich. Nette Geschichte.

So viel zu Ao Nang. Ich gebe weiter nach Bangkok.

Bangkok (zum zweiten)

Der erste Tag in Bangkok war...naja...uncool. Sind zuerst zur Anprobe unserer Anzüge gefahren. Kleine Veränderungen. Passen. Über die Jeans für die Mädels möchte ich hier kein Wort verlieren. Grottenhässlich.
Anschließend wollten wir zum Großen Palast, dem ehemaligen Königstempel. Dort angekommen, ergab sich folgendes Bild:


Viel zu viele Chinesen mit Sonnenschirmen. Die Sonne schien nicht. Ich hab ja nichts gegen Chinesen, aber die China-Touris sind einfach ein Fall für sich. Wie dem auch sei, hatten kurze Hosen an, deshalb kein Eintritt zum Tempel. Sind dann in den Nationalpark wenige Meter weiter gegangen, wo super viel los war. Von einem Security erfuhren wir dann auch, dass der Geburtstag des Prinzen gefeiert wurde. Der Security sagte bewusst nicht "Geburtstag des Prinzen", sondern "Geburtstag meines Prinzen". 
Dort war auf jeden Fall so lange einiges los, bis ein gut zweistündiger Regenschauer einsetzte, der uns dazu veranlasste, zurück zu unserem Hotel zu fahren. Im Kanal vor unserem Hotel dann folgendes: 


"Ey Yannik, da is ne Schlange im Kanal". "Das kann keine Schlange sein, das hat Flügel oder sowas."
Sind aus dem Hotel gerannt, in die Richtung einer Brücke wenige Meter weiter, auf der uns schon ein Deutscher empfing. "Sucht's den Waran? Der ist da unter der Treppe. So einen großen hab i noch net g'sehn." 


Der war bestimmt - lasst mich nicht lügen - mindestens 8 Meter lang. Meines Erachtens nach war es bestimmt auch der gleiche Waran, der sich Wochen zuvor in der Dony-Villa rumtrieb...ziemlich schnell nach Bangkok gekommen, der gute. Aber die Beschreibung passte genau. Da sucht man 4 Monate erfolglos auf Bali nach nem fucking Waran und findet den am dritten Tag in Bangkok. Verrückte Welt.
Abends hat es uns dann noch nach Chinatown verschlagen. Wir waren zu früh da. Noch nichts los. 



Sind dann so lange da rumgelaufen, bis die Sonne unterging und es zumindest so aussah, als sei etwas los gewesen.



Kurz danach sind wir wieder zurück gefahren, ein mal über die Khao San Road. Genug für heute, morgen ist auch noch ein Tag.
Und was für einer. Wecker auf 6.30. Im Urlaub. Wer denkt sich denn sowas aus?! Wurden um 7 Uhr abgeholt. Planmäßig. Tatsächlich war es dann 7.15. Danach dann zu einem Treffpunkt gefahren. Gewartet. Planung und Organisation ist nicht so die Stärke der hiesigen Organisatoren. Nachdem wir dann endlich in verschiedene Busse aufgeteilt wurden, wurden wir zu dem Damnoen Saduak Floating Market kutschiert. 




Nicht schlecht. Gekauft haben wir trotzdem nichts, vollkommen überteuert. Trotzdem ne Erfahrung wert gewesen, war ganz witzig. Ging auch nur nen halben Tag, sodass wir danach noch Zeit hatten...um haargenau nichts zu machen.  Also quasi nichts. Sind ins MBK Shopping Center gefahren. Grober Fehler von Abdi und mir, mit zwei shopping-verrückten und vor allem schminksüchtigen Frauen dahin zu fahren. Ich habe mir nur bei Burger King etwas gekauft. Sagt alles. Naja, zumindest anschließend die maßgeschneiderten Anzüge abgeholt. Zuhause angekommen kurz Google angeschmissen. Bombay Blues. Shisha Bar. 850 Meter vom Hotel entfernt. Hin. Shisha bestellt, geraucht, bagus, Abend gerettet.


Der letzte Tag in Bangkok, der letzte Tag in Thailand. Straffes Programm. 
Erster Stop: Der goldene Palast. Zweiter Versuch.


Über die Chinesen hab ich ja bereits ein Wort verloren. Jetzt gehts weiter. Nervig diese Sonnenschirme! Dieses mal schien zumindest die Sonne. Das Highlight war dann, als eine Frau ihr Kind an einer Leine führte. Wie einen Hund. Kaum zu glauben. 


Auf jeden Fall wurde uns auch dieses mal der Eintritt verwährt, Meike hatte eine Leggins an - zu sexy. 

Zweiter Stop: ein Tempel. Mal was anderes. Der Wat Pho. 
Etwas überlaufen...von Chinesen. Wen wundert's. Ich habe generell das Gefühl, dass ich seit meiner Auslandssemester in Frankreich von Chinesen verfolgt werde. Irgendjemand hat mir da n Sender oder sowas eingepflanzt. 

Zurück zum Tempel. Schön gewesen.





Aus dem Tempel raus, empfohl uns ein Security einfach die Straße entlang zu gehen zu einem großen Flower Market. Wow! So schön!! Ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus, so coole Blumen.




Weiter ging es zurück zum Hotel. Auf dem Weg noch in die Shishabar - geschlossen. Ersatz-Shishabar - nur Apfeltabak. Nein, danke. Also noch mal über die Khao San, bisschen Shopping, restliches Geld ausgeben. Mit Erfolg!! Danach Taxi zum Flughafen. 
So. Freitag ist hier Feiertag - Buddhaday. Heute kehren wohl alle zurück. So volle Straßen habe ich noch nie gesehen. Die Strecke zum Flughafen dauert eigentlich 30 Minuten. Hat 1,5 Stunden gedauert. Für 7 €. Kann man nicht meckern. Auf dem Weg hat uns der Fahrer gefühlte 15 mal erklärt, dass grade traffic jam sei. Näääää, echt jetzt?? Erzähl doch nicht. Egal, sind angekommen und warten jetzt auf unseren Flieger nach Jakarta. Dort werden wir von einem Fahrer unseres Hotels abgeholt. Kostenlos. Nach dem Auschecken morgen können wir unser Gepäck dort lassen. Kostenlos. Abends werden wir dann von dort wieder zum Flughafen gefahren. Kostenlos. Traumhaft:) 

Jakarta

Indonesiens Hauptstadt. Und Hauptstadt der geisteskranken Taxifahrer. Haben auf Bali ja schon viel erlebt, aber die Taxifahrer hier sind vollkommen verrückt. Früher bei Need for Speed gab es ja die Drag-Rennen, wo man immer im richtigen Moment schalten musste und dann in vollem Tempo so krass die Spuren gewechselt hat. 1 zu 1. Dabei hat er dann noch mit dem Kopf zur Musik (Taylor Swift - Bad Blood) gewippt und hatte das Lachen eines verrückten Bösewichts aus nem schlechten Trash-Gangster-Film. Während er Vollgas gab, zeigte er auf Taxifahrer, die auf der anderen Bahn im Stau standen und lachte sie aus. Ich habe irgendwann die Augen geschlossen, wollte meinem sicheren Tod nicht weiter in die Augen schauen, sondern mich lieber überraschen lassen. Wie ihr seht, habe ich überlebt.
Nun zur Stadt Jakarta. Muss meine Aussage bzgl. des Verkehrs in Bangkok etwas revidieren. Der Verkehr in Jakarta ist noch mal ne Nummer krasser. Von unserem Hotel in die Innenstadt (eigentlich 30 Minuten) haben wir um 10.30 morgens 2 Stunden gebraucht. 
Die Gegend rund um das Monumen Nasional ist einfach nur beeindruckend. Lauter Hochhäuser mit teuren Hotels, teuren Läden, Büros großer Firmen. Massiv. 




Kurz danach fanden wir einen kleinen Essensmarkt...


...und landeten auf der anderen Seite des Marktes. 


So einen krassen Kontrast hab ich selten gesehen. Auf der einen Seite Palmen, Hochhäuser, Luxusläden. Auf der anderen Seite kleine einheimische Läden und wir die einzigen Touris. 
Den Rest des Tages haben wir in einem riesigen Shopping-Komplex verbracht. Und mit riesig meine ich riesig-riesig. Von H&M und Zara über Cotton On oder Coconut Island bis hin zu Gucci, Armani und Hugo Boss alles vorhanden. Sind wir ordentlich auf Shopping-Jagd gegangen. Ich habe mir dabei eine Packung Tim-Tam gekauft. Und ein McFlurry Oreo. Genug Geld ausgegeben. Das Hyatt, Pullman und das Kempinski Hotel haben wir uns auch mal angeschaut, aber nicht unser Geschmack. 
Auffällig auf jeden Fall wieder die Freundlichkeit der Menschen. Jeder Security oder Polizist, jede Zivilperson fragt uns ob sie uns helfen können, immer ein Lächeln im Gesicht und super hilfsbereit. Das wird mir in Deutschland auf jeden Fall fehlen.

Mehr habe ich ehrlich gesagt nicht zu erzählen. Zusammenfassend lässt sich über die 4 Monate sagen: sie waren wunderbar. Coole Leute kennen gelernt, viel erlebt, viel gesehen. Außerdem bin ich in den 4 Monaten ohne Rollerunfall geblieben und auch gesundheitliche Probleme hatte ich nicht. Ich wiederhole: ich bin ohne Rollerunfall geblieben. Abdi, Frank, Fabian: ich bin ohne Rollerunfall geblieben. Soha: ich bin ohne Rollerunfall geblieben. Ich könnte noch weiter machen, mache ich aber nicht. Dafür klopfe ich mir grade selbst auf die Schulter. Bagus. Chapeau. Danke. Auch das werde ich vermissen. Das Rollerfahren. Polizei mit 3,50 € bestechen. Hupend mit dem Roller über den Bürgersteig fahren, und die Fußgänger machen auch noch Platz. In einer Kolonne zum Strand fahren und einfach entspannen und abschalten. Mal eben zum Warung und für 1,80 € ne Mahlzeit essen, die geil ist und satt macht.
Von daher stoße ich jetzt symbolisch mit euch an! Auf ein baldiges Wiedersehen mit einigen meiner Kommilitonen. In Köln gibt es einen Warung. Indonesisches Essen. Wir werden uns wiedersehen, egal ob auf Cap Cay, Nasi Goreng oder Satay Ayam. Macht's gut und bis bald :) 
YanniBaguuus went Bali. Over and Out.

Mittwoch, 22. Juli 2015

Yanni goes Thailand - Part II

Hola!
Teil 2 - Ko Phi Phi und Ko Lanta, gegensätzlicher könnte es kaum sein.

Ko Phi Phi

Auf Ko Phi Phi angekommen, dachte ich, ich wäre wieder auf Gili Trawangan. Enge Straßen, tausende Leute, die dich in ihr Hotel oder ihre Bar lotsen wollen. Und Touris, alle in meinem Alter, alle nur zum Feiern hier. Party hier, Party da, immer Party. Kein Ding für mich:)


Aber - Contenance. Erst mal ankommen und an den Strand. 



Da lagen wir dann auch 20 Minuten, bevor ein kleines Unwetter aufzog. 


Das dann auch fast ne Stunde anhielt. Regen, Regen, Regen. Sind dann zum essen geflüchtet. Regen. Aufgegessen und zurück zum Hotel. Im Regen. Man kann halt nicht alles haben. 
Was kann man dann machen? Richtig, sich so richtig die Kante geben. 


Haben also angefangen etwas zu trinken. Und haben dann auch damit weiter gemacht. Bis die Flasche leer war. Und wir voll. Musste zur Abwechslung auch mal sein. 


Am nächsten Tag ging es dann topfit hoch zum Viewpoint, um einen Überblick über die Insel zu haben. Wie es sich gehört, haben wir uns den abenteuerlichen Weg ausgesucht.


Oben angekommen, war dann für den ein oder anderen erst mal ne Pause angesagt...


Trotzdem muss man sagen, dass sich der Weg absolut gelohnt hat. Nicht nur haben wir den kompletten Alkohol der letzten 4 Monate ausgeschwitzt, außerdem war der Ausblick überragend. 


Zurück haben wir uns dann den Luxus gegönnt, den leichten Weg zu gehen.


Für den Rest des Tages wurde nur noch entspannt, bis wir dann abends zu einer Feuershow in einer Bar am Strand gegangen sind. Beeindruckend. Nicht alles hat geklappt, aber sehenswert war es allemal.



Ko Lanta

Der krasse Gegensatz. Ähnlich wie Gili Trawangan und Gili Meno. 
So krass wie auf Ko Phi Phi die Party ging, so krass ging auf Ko Lanta nichts. Wirklich nichts. Was für mich ne absolut gelungene Abwechslung darstellte. 
Nach einer TukTuk-Fahrt zum Long Beach sind wir dort etwas rumgelaufen und gleich an einem Schulfest oder so gelandet. Lauter kleine Cristianos mit Schlitzaugen.



Kurz danach haben wir uns gleich Roller gemietet, weil die Straßen hier leer gefegt und super zu befahren waren.


An diesem ersten Tag waren wir eigentlich nur am Long Beach und am Pool und abends in einer der wenigen Bars, die geöffnet war. 



Am zweiten Tag sind wir mit unseren gemieteten Rollern ein mal um die Insel, nachdem wir das Frühstück in unsere Junior Suite im Hotel gebracht bekommen haben.
Die Umrundung hat ca 1,5 - 2 Stunden gedauert. In der Zeit haben wir bestimmt so um die 20-30 Menschen, einen Affen und 2 Elefanten gesehen. Klasse Sache.
Waren zum einen am Khlong Kong Beach und zum anderen am Kow Kong Beach. Oder so ähnlich, irgendwas KlingKlong-mäßiges war es auf jeden Fall.



Auf dem Weg zum Beach haben wir dann an einer deutschen Metzgerei angehalten um zu essen. 2 Brötchen mit Käse, 2 Currywurst mit Brot und ein Massaman Chicken. Einer musste natürlich wieder aus der Reihe tanzen. 
Für den Rest des Tages gab es Strand und Pool und Sonne. Bis es dann abends vom Balkon unserer Junior Suite den Sonnenuntergang zu beobachten gab.


Kurz danach waren wir noch in einem Thai-Restaurant essen. 
Ich dachte "komm, morgen musse 3 Stunden im Bus nach Ao Nang sitzen... bisse schlau, nimmste was ohne Chili. Fried Crispy Chicken with Curry Paste, please". Grober Fehler, schon eher dumm von mir gewesen. Das war vor 2 Stunden, und meine Lippen erinnern mich immer noch leicht an die Schärfe. Tidak bagus.


English summary:
Ko Phi Phi was party pure. Where you were looking at, people were drunk as shit. Was funny :) we only went drinking one night, but that night...no words.
Anyway, the weather was not that great. It started getting better on our way to Ko Lanta. The complete opposite of Ko Phi Phi. Relaxation, chilling, silence. Sun, beach, pool. By the way: we lived in a junior sweet, where they brought us the breakfast to our bed. King size bed. Living the dream! So in Lanta, we were really doing nothing except chilling at the beach or at the pool. And we drove around the island in 1,5-2 hours. Beautiful landscape, everything green. 
Next stop is Ao Nang. Looking forward to a 3-hour bus trip tomorrow after having eaten something spicy as shit...good luck to me!