Sonntag, 14. Juni 2015

Wochenend-Trip

Siang!

Ihr habt lange nichts von mir gehört...gab halt auch nichts zu berichten.
Mal waren wir abends für Livemusik am Strand, mal waren wir im Spa, mal waren wir einfach nur im bzw. am Pool.


Es sollte auch vorkommen, dass wir ein verlassenes Flugzeug gesehen haben (ich entschuldige mich) oder in einer Shisha-Bar gelandet sind oder dass ich einfach nur geschlafen habe.


Am Freitag starteten die Indras und die Donys (+ Fabian) dann einen 3-tägigen Wochenendtrip in den Norden Balis. 
Der erste Stopp war dabei der Elefantenkäfig Goa Gajah, der irgendwann mal gebaut wurde und seitdem halt da steht. Spannende Sache.





Dort ging es dann weiter durch den Dschungel bis zum Ausgang am anderen Ende des Geländes, wo wir eine Frau kennen gelernt haben, die uns einen Traum erfüllen sollte. Sie brachte uns nämlich zu einer doch relativ großen Arena...zum Hahnenkampf! Ein bisschen Kultur muss man ja mitnehmen wenn man schon mal da ist. Waren auch die einzigen Nicht-Locals dort. Frauen gab es sowieso nicht.



Nachdem wir ein paar Runden gewettet haben und wieder bei +/- 0 waren, wollten wir Mittagessen fahren. Wenn man tote Hühnchen gesehen hat, hat man danach halt auch Bock auf so nen Hühnchen. 

Ein Einheimischer hat uns allerdings auf dem Parkplatz der Arena angesprochen und uns angeboten, uns zu einer Leichenverbrennung zu fahren. Eine Zeremonie, die wohl nur alle 5 Jahre mal stattfindet. Wenn jemand stirbt, wird diese Person beerdigt und nach 5 Jahren wieder ausgegraben und verbrannt. Und dies sollte nun passieren.




Die Zeremonie dauerte insgesamt fast 2 Stunden und hat sich etwas gezogen. Trotzdem interessant, so etwas mal gesehen zu haben.

Das war Tag 1 unserer Reise. In Ubud suchten wir uns eine Unterkunft und waren dann abends nur noch auf ruhig in einer Bar. Bis auf eine Person. Er musste sich etwas rumtreiben. Betonung dabei auf "treiben".

Am zweiten Tag war das erste Ziel der Elefanten Safari Park in Taro, etwas nördlich von Ubud, wo wir ein paar Stunden mit der Fütterung von Elefanten und einer kleinen Show verbracht haben.
Auf dem Weg dahin sind wir an den Reisfeldern von Tegallalang vorbei gekommen, einen richtigen Trip dorthin werden wir ein anderes Mal machen.



Zurück zum Elefantenpark. Haben sie wie gesagt gefüttert und Fotos mit ihnen gemacht. Nicht viele können sagen, dass sie eine Elefantendusche bekommen haben. Ich schon. 










Anschließend machten wir uns auf den Weg nach Lovina. Die Fahrt dorthin war echt schön. Anfangs durch den Dschungel, anschließend am Lake und Mount Batur vorbei, den wir bereits vor einigen Monaten bestiegen hatten und dann auch wieder den Berg hinunter. Sehr coole Strecke und angenehm zu fahren mit teilweise super Ausblick.



Nach einem kurzen Zwischenfall sind wir dann auch alle mehr oder weniger heile angekommen. In dem Homestay in dem wir übernachtet haben, konnten wir auch für den nächsten Tag einen Ausflug buchen. Um 6 Uhr morgens ging es los aufs Meer, um dort den Sonnenaufgang und Delfine zu sehen. Delfine. Im Meer. Die Tour glich leider mehr einer Hetzjagd. Sobald sich die Delfine mal an der Wasseroberfläche haben blicken lassen, haben die ca. 100 Boote den Motor angeschmissen und sie verfolgt...




Nach 2 Stunden Delfinsuche sind wir dann an einen anderen Spot zum Schnorcheln gefahren. Viele Korallenriffe, viele Fische und Seesterne, allerdings nichts allzu außergewöhnliches, weil die Riffs auch mehr oder weniger abgestorben waren. Trotzdem sehr klares Wasser und cool gewesen. 

Einen Sprung ins Meer konnte ich mir dabei natürlich nicht verkneifen. Hier ne kleine Bilderserie. Danke an den Fotografen, der alles nahezu perfekt eingefangen hat...




Tadellos, Mr. Frank. Tadellos.

Nach 2 Stunden schlafen am Strand des Homestays am Lovina Beach ging es dann zu unserem letzten Ziel, den Wasserfällen in Sekumpul. 


Noch mal ne Steigerung zu den Wasserfällen, die ich bisher gesehn habe. Der Weg dahin war...außergewöhnlich, speziell, anstrengend, geil. Mitten durch den Dschungel mit gefühlt 80 % Steigung auf einem Schotterweg bestehend aus Unmengen an Schlaglöchern. Sind trotzdem angekommen. An dieser Stelle auch einen Dank an Google Maps, dass wir immer wieder über solche Strecken geführt werden. Zum Elefantenpark wurden wir über eine noch desolatere Strecke geführt. Manch einer findet es cool, manch einer nicht. Ich finde es witzig.
Zurück zu den Wasserfällen. Ich lass mal die Bilder sprechen: 















Nach einem weiteren Zwischenfall auf der Rückfahrt, der zum Glück auch nicht allzu schlimm endete, sind wir dann abends auch wieder zu Hause angekommen und tot ins Bett gefallen.
Heute Nacht kommt dann der nächste Besuch. Ich freu mich drauf!


English summary:
During the last weekend, I was on a 3-day lasting trip. We accidentally found a chicken fight and of course bet on it. Though we didn't make a profit (+/- 0), it was quite a funny experience. The guys in the arena are just insane and crazy about those fights.
After that we - again accidentally - went to a cremation ceremony where dead bodies got burned. If somebody dies, he gets buried. And after 5 years, he gets put out of the ground an gets burned. I didn't question the whole thing because. Because. That's why. 
Anyway, we also went elephant-feeding and there was an elephant show, where i received an elephant shower. I was the only one who was too lazy to get out of the way, so it hit me.
On the way to Lovina, we stopped at a restaurant with a magnificent view over the mountain and lake Batur, which I already climbed last month. 
Having arrived in Lovina, we went on a dolphin-watching tour at 6 in the morning, so that we could even see the sunrise out in the ocean. 
Finally, we went back home and on the way visited the Sekumpul waterfall. Even more beautiful than the waterfalls we visited before, but you can see the pictures above.

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